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Vorbilder in der politischen Bildung Kernidee unseres Projekts ist, die Vorbildfunktion von Profisportlern/innen in die politische Bildung zu integrieren und für unterschiedliche Formen von Diskriminierung und Rassismus zu sensibilisieren. Dieser Ansatz ermöglicht es komplexe Themen auch bildungsferne oder wenig politikinteressierte Kinder zu erreichen. Da auch Profisportler/innen trotz ihrer privilegierten Situation am eigenen Leib, im täglichen Leben oder bei Mitspielern Diskriminierung erfahren, wirkt die Integration dieser Vorbilder in die politische Bildung authentisch auf Kinder. Ursprung der Projektidee in England Im Jahr 1996 wurde der Torhüter des englischen Erstligisten Newcastle United, Shaka Hislop, regelmäßig zur Zielscheibe rassistischer Schmährufe gegnerischer und sogar eigener Fans. Aufgrund dieser Vorkommnisse beschloss der Newcastle-Fan und heutige Geschäftsführer Ged Grebby, sich aktiv gegen Rassismus einzusetzen. Das Projekt existiert inzwischen seit 14 Jahren und wurde sowohl geografisch nach Schottland, Wales und Irland ausgeweitet, als auch hinsichtlich der Aktionsbreite weiterentwickelt. Mittlerweile werden neben Veranstaltungen an Schulen und in Stadien auch Wettbewerbe angeboten und Unterrichtsmaterialien entwickelt und produziert. Gemeinsam mit Partnern vor Ort möchten wir diese Erfolgsgeschichte auch in Deutschland fortsetzten. Workshops in Schulen, Jugendeinrichtungen und Sportvereinen Kernelement der von uns angebotenen Workshops ist der aus England stammende und synchronisierte Film „Show Racism the Red Card“. Profifußballer wie Thierry Henry, Samuel Eto’o und Ryan Giggs schildern ihre persönlichen Erfahrung mit Rassismus und zeigen Wege auf, wie damit umgegangen werden kann. An die Inhalte des Films knüpfen unterschiedliche Lerneinheiten an, in denen sich die Kinder in unterschiedlicher Form mit den Themen Rassismus und Diskriminierung auseinandersetzen. Altersgruppe: 8 - 13 Jahre Stadionveranstaltung In Kooperation mit unseren Partnervereinen besteht die Möglichkeit, auch mehreren Klassen gleichzeitig interessante Angebote zu machen. Die Stadionveranstaltung beinhaltet zu Beginn wieder unseren Dokumentarfilm, um den Kindern eine Einführung in die Thematik zu bieten. Danach haben sie die Möglichkeit Vertretern des Vereins, des Fanprojekts und aktuellen Spielern der Bundesligamannschaft, Fragen zu den Themen Rassismus und Diskriminierung zu stellen. Je nach Möglichkeit kann diese Basisveranstaltung durch Angebote von Workshops oder eine Stadionführung durch den Verein erweitert werden. Die Verbindung von neuer Lernumgebung im Fußballstadion und Bildungsinhalten, die über den Lehrplan hinausgehen, schafft so eine Atmosphäre, die den Kindern dauerhaft in Erinnerung bleibt. Altersgruppe: 8 - 13 Jahre |
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